Ulrike Lehmann, verwitwete Fotografin, kehrt ins Elternhaus in Flamersheim zurück und hält dort elf gerettete Ziegen. Nachbar Helmut Dahlhausen fühlt sich von den Tieren gestört, inszeniert einen angeblichen Ziegenbiss an seiner Stieftochter und betreibt in der Nachbarschaft üble Nachrede, um Ulrike und ihr Haus loszuwerden. Als das Ordnungsamt wegen seiner Anzeige mit Ziegenwegnahme droht, greift Ulrike ihn im Affekt mit ihrer Gartenhacke an und verletzt seine Schulter schwer. Im Prozess entlarven Kinderaussagen, Social-Media-Posts und eine Dashcam-Aufnahme Helmuts Lügen. Ulrike gesteht die Tat, wird wegen gefährlicher Körperverletzung zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Helmut erhält später neun Monate auf Bewährung wegen Falschaussage und falscher Verdächtigung; Ulrike behält ihre Ziegen und versöhnt sich mit den Nachbarn.