Ernst und Julia Schmand streiten vor Gericht über die Erziehung ihrer drei Kinder, besonders über Ballettstunden für die Jungs. Ernst ist Wochenendvater, verwöhnt die Kinder und lehnt Ballett aus Angst vor "Unmännlichkeit" und wegen der Kosten ab. Julia erzieht streng, setzt Grenzen und nutzt die Ballettzeit heimlich für teure Entspannungsmassagen, was als Affäre missverstanden wird. Vor Gericht werden Überforderung, fehlende Absprachen, Ernsts verweigerter Bürojob und Julias Bedürfnis nach Auszeit offengelegt. Ein Masseur bestätigt, dass keine Affäre besteht. Der Richter mahnt beide zu klaren Regeln, mehr Freiraum für die Kinder und gemeinsamer Verantwortung; das Paar versöhnt sich ansatzweise und will die Sportfrage kompromisshaft zu Hause klären.