In zwei Gerichtsverhandlungen werden Fälle gefährlicher Körperverletzung verhandelt. Im ersten Fall steht die Studentin Maya Fechner unter Verdacht, ihrem Ex-Freund Jan Heidenreich absichtlich Rattengift in die Hühnersuppe gemischt zu haben, nachdem dieser mit seiner neuen Freundin in der Kneipe erschien, in der Maya arbeitet. Im Verlauf der Verhandlung gesteht die Küchenhilfe Angelika Busse, Analphabetin zu sein und versehentlich das falsche Glas zum Nachwürzen verwendet zu haben - Maya wird freigesprochen. Im zweiten Fall hat der 18-jährige Schüler Dorian Bornschein der 16-jährigen Bianca Katzberg LSD ins Glas gemischt, woraufhin sie aus dem Fenster sprang und sich schwer verletzte. Dorian glaubte fälschlicherweise, Bianca habe seinen an einer Drogenüberdosis verstorbenen Bruder in den Tod getrieben. Er gesteht unter Zeugenaussagendruck, wird wegen gefährlicher Körperverletzung zu sieben Monaten Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt.