Iran-Krieg - wie massiv wird der Energiepreis-Schock? Seit dem Wochenende herrscht Ausnahmezustand im Nahen Osten. Nach schweren Angriffen der USA und Israels auf den Iran droht nun die nächste Eskalationsstufe. Teheran verbietet die Durchfahrt der Straße von Hormus - und blockiert damit ein Nadelöhr des globalen Öl- und Gashandels. Rund ein Fünftel des weltweiten Rohöls muss hier durch, auch ein Fünftel des Flüssiggases. Was geschieht, wenn das nicht mehr möglich ist? Droht ein Energiepreisschock wie in den 1970ern, und was kommt auf Autofahrer und Haushalte zu? Bericht: Ines Ottenschläger, Michael Mayrhofer Verwundbare Mobilfunknetze - können wir auf Technik aus China verzichten? Am Mobile World Congress in Barcelona treffen einander diese Woche alle, die in der Telekommunikationsbranche Rang und Namen haben. Und dabei prägt neben den neuesten Handys vor allem ein Thema den Kongress. Die Abhängigkeit der europäischen Mobilfunknetze von Technik aus China. Auch österreichische Netzbetreiber setzen stark auf Komponenten aus Fernost. Die EU-Kommission will, dass diese Teile durch europäische Produkte ersetzt werden. Eine solche "digitale Souveränität" wäre aber teuer und wohl auch für Handynutzer durch höhere Kosten spürbar. Die entscheidende Frage, der ECO in Barcelona nachgeht: Was ist uns die technische Unabhängigkeit wert? Bericht: Kenny Lang, Matthias Linke Prämie für Zuzügler - wie das Trentino Dörfer wieder zum Leben erwecken will In Italien stehen laut offiziellen Angaben rund zwei Millionen Wohnungen leer, weil sie unbewohnbar oder sogar einsturzgefährdet sind. Rund 4.000 Gemeinden gelten als von Entvölkerung bedroht. Im Trentino versucht man dem durch großzügige Förderungen entgegenzuwirken. Wer ein Haus in einer von Landflucht betroffenen Gemeinde renoviert und dann bewohnt, erhält für die Renovierung bis zu 80.000 Euro Zuschuss. Das Ziel ist, junge Familien in entlegenen Orten zu halten, aber auch Interessenten von außerhalb anzulocken - durchaus auch Ausländer etwa aus Österreich. Ob das auch funktioniert, hat sich ECO in zwei Bergdörfern im Trentino angeschaut. Bericht: Bernt Koschuh