Anja Bauer, alleinerziehende Schuhverkäuferin aus Köln, gerät in einen Albtraum, als ihre Namensvetterin - eine Nageldesignerin in derselben Straße - systematisch ihre Post abfängt und ihre Identität missbraucht: Sie hebt 8.000 Euro vom Konto ab, bestellt Waren auf Anjas Adresse und ergaunert schließlich sogar ein Erbe von 10.000 Euro in bar und Schmuck von einem Notar. Anja kämpft mit Gerichtsvollziehern, verliert vorübergehend ihren Führerschein durch eine ihr fälschlich zugeordnete Geschwindigkeitsübertretung und kann wegen eines gefälschten Schufa-Eintrags keine neue Wohnung mieten. Mit anwaltlicher Hilfe gelingt es ihr schrittweise, die Schäden rückgängig zu machen. Die betrügerische Namensvetterin flieht schließlich, wird jedoch von der Polizei gefasst und verurteilt, das Erbe zurückzugeben. Privat trennt sich Anja von ihrem untreuen Lebensgefährten Karsten, nimmt Untermieter Nico auf und verliebt sich in ihn - zur heimlichen Freude ihrer Tochter Stella, die ihrerseits einen Jungen in der Tanzschule kennenlernt. Am Ende blickt Anja gemeinsam mit Stella und Nico zuversichtlich in die Zukunft.