Natur + Reisen, Land + Leute
Länder-Menschen-Abenteuer
BR
23.02.,
10:35 - 11:20
Infos
Originaltitel
Länder - Menschen - Abenteuer
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2011
Die filmische Reise führt auf schmaler Spur durch Indien mit der historischen Kalka-Shimla-Bahn, die durch spektakuläre Gebirgsausläufer von der Kleinstadt Kalka nach Shimla, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Himachal Pradesh, fährt. Filmautor Peter Weinert stellt die Bahn und die Orte entlang ihrer Strecke vor und rückt die Menschen in den Blick. Durch die spektakuläre Gebirgslandschaft in den Ausläufern des Himalaja klettert die Kalka-Shimla-Bahn rund 1.500 Meter in die Höhe, dabei passiert sie auf einer Strecke von knapp 100 Kilometern 103 Tunnels, fährt über 864 Brücken und durch 919 Kurven. Rund sechs Stunden ist der Zug unterwegs von der Kleinstadt Kalka nach Shimla, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Himachal Pradesh. Trotz der langen Fahrzeit lieben die Einheimischen die Bahn ebenso wie die Touristen, die die 1864 erbaute Strecke im Norden Indiens besuchen. Das auf rund 2.200 Meter Höhe gelegene Shimla gehörte früher zum nepalesischen Königreich und besitzt ein angenehm frisches Klima. Deswegen nutzte die britische Kolonialregierung diese Stadt auch als Sommerresidenz. Berühmt ist Shimla auch als touristisches Ziel. Wesentlichen Anteil daran trägt die mitunter abenteuerliche, an schroffen Steilhängen entlangführende Bahnstrecke. Vor allem wegen ihrer zahlreichen architektonisch wertvollen Brücken steht die Kalka-Shimla-Bahn inzwischen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die rund 100 Kilometer lange Strecke führt vorbei an beschaulichen Kleinstädten und zahlreichen Tempelanlagen. Der inzwischen von Dieselloks deutscher Herkunft angetriebene Zug mit seiner kühnen Streckenführung ist ein Zeugnis britischer Ingenieurskunst. Der Filmautor stellt die Bahn und die Orte entlang ihrer Strecke vor und rückt die Menschen in den Blick: Die, die mit den Zügen fahren und die, die für den reibungslosen Betriebsablauf dieser "sehr lebendigen Museumsbahn" verantwortlich sind. Bis zum Bau der Eisenbahn im Jahr 1864 musste das gesamte Regierungspersonal einschließlich seiner Arbeitsmaterialien zweimal jährlich den Weg von und nach Kalkutta als gewaltige Karawane mit bis zu 20.000 Trägern zurücklegen. 1914 fanden in Shimla die britisch-chinesisch-tibetischen Verhandlungen über die künftige Grenzziehung Tibets statt. Im Jahr 1971 unterzeichneten hier nach dem Bangladesch-Krieg der pakistanische Staatspräsident Zulfiqar Ali Bhutto und die indische Premierministerin Indira Gandhi das Shimla-Abkommen, in dem die Waffenstillstandslinie in der umstrittenen Kaschmir-Region festgelegt wurde. 3 Teile, täglich
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