Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Mythos Kongo
Fluss der Extreme | Folge 1
arte
15.09.,
17:50 - 18:30
Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2014
Seine Größe und Kraft sind dem Fluss Kongo noch nicht anzusehen, wenn er als Chambeshi im Norden Sambias entspringt. Einmal im Jahr ist die Quellregion des Kongos die Arena für eines der größten Tierspektakel der Welt: Millionen von Flughunden entern ein winziges Waldstück, um sich an reifen Früchten die Bäuche vollzuschlagen. Der Chambeshi fließt nach Bangweulu, in ein gigantisches Sumpfgebiet. Verdeckt im Dickicht lauert der Schuhschnabel auf Beute. Aufrechtstehend ist dieser Vogel fast so groß wie ein Mensch. Um am Kongo zu überleben, mussten sich die Tiere an extreme Bedingungen anpassen. So hat die Evolution hier einzigartige Wesen hervorgebracht, zum Beispiel Fische mit Lungen oder Flügeln oder solche, die an Land jagen gehen. Dem Flusslauf folgend, führt die Flussreise weiter in den Dschungel im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Hinter der Stadt Kisangani wird der Kongo breit und ruhig, haushohe Sandinseln türmen sich im Fluss auf. Durchzogen von kleinen Urwaldflüssen bilden sie eigene, kleine Lebensräume. Wundersame Kreaturen wie der Schmetterlingsfisch und Aalwels haben hier ganz eigene Strategien entwickelt, um im nahrungsarmen Wasser zu überleben. Der Kongo speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Urwaldlichtung Dzanga Bai, was so viel heißt wie "das Dorf der Elefanten". Mit ihnen kommen unzählige andere Waldbewohner. Was macht diesen Ort so besonders? Das ist ein weiteres Geheimnis des Kongos.
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