Mareike zum Feld, eine 28-jährige Versicherungskauffrau aus Mannheim, wird mit obszönen Anrufen belästigt, nachdem ihr Exfreund Jonas Frings heimlich aufgenommene Nacktfotos von ihr auf einer Internettauschbörse veröffentlicht und ihre Telefonnummer mit Sexangeboten verknüpft hat. Trotz Anzeige wegen Nachstellung und Beleidigung, einer neuen Telefonnummer und anwaltlicher Unterstützung eskaliert die Situation: Mareike verliert eine Traumstelle, weil der Personalchef die Fotos findet, ihre Eltern glauben Jonas' Version und verstoßen sie, und ihre Schwester schließt sie von der Hochzeit aus. Jonas lehnt eine Unterlassungserklärung ab und bietet lediglich 2.000 EUR an. Nach gescheiterter außergerichtlicher Einigung erhebt Anwalt Kempf Klage; das Strafgericht verurteilt Jonas zu 4.000 EUR Geldstrafe. Im Zivilprozess spricht das Gericht Mareike 25.000 EUR Schmerzensgeld zu und verpflichtet Jonas, für alle künftigen Schäden aufzukommen sowie die Löschung der Fotos zu veranlassen. Mit dem Schmerzensgeld gründet Mareike eine Initiative gegen Internetmobbing, die sie hauptberuflich leitet; die Fotos tauchen nie wieder auf.