Die 16-jährige Mila Frank, die den Tod ihres Vaters nie verarbeitet hat und sich im Haushalt ihres Stiefvaters Volker isoliert fühlt, verliebt sich in einen vermeintlich 19-jährigen Internetbekanntschaft namens Adrian, der sich beim ersten Treffen als 40-jähriger Mann entpuppt. Trotz der Täuschung lässt sie sich auf ihn ein, zieht zu ihm und bricht den Kontakt zur Familie ab. Adrian sperrt sie ein, manipuliert sie mit erfundenen Geldschulden und schickt sie schließlich zur Prostitution sowie in ein Fotostudio, wo sie sexuell missbraucht werden soll. Mila flieht, kehrt nach Hause zurück, erstattet Anzeige, wird jedoch erneut von Adrian entführt. Ihre Mutter Melanie, die sich von Volker trennt, und Schwester Patricia finden durch eine Hilfsorganisation eine weitere Betroffene, die Adrians Methoden enthüllt. Gemeinsam verfolgen sie Adrian bis zum Fotostudio, rufen die Polizei und befreien Mila. Adrian Trosse wird wegen Zuhälterei und Menschenhandels zu sechs Jahren Haft verurteilt, Fotograf Torben Feldmann zu zweieinhalb Jahren. Mila und ihre Mutter finden eine neue Wohnung und bauen ihre Beziehung neu auf.